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Markus


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benedikt hat Folgendes geschrieben:
Wie der Friedrichsbau auf seiner Facebook-Seite meldet, nimmt man den Spielbetrieb erst wieder am 06. November auf. Dann hat die neue Produktion "Wings - Come by! Let’s fly!" seine Premiere, welche bis zum 28. Februar 2021 in Stuttgart zu sehen sein wird.


Darüber hinaus finden verschiedene Gastspielshows statt:

Montag, 7. September, 20 Uhr: Quatsch mit 3 - VOLUME 3 (Comedy, Musical und Pop)

Mittwoch, 9. September, 20 Uhr: Kontraste – Die 16. Absolventenshow der Berliner Artistenschule

Montag, 14. September, 20 Uhr: Evi Niessner singt Piaf – Chanson Divine

Dienstag, 29. September, 20 Uhr: Stuttgarter Kriminächte: Romy Hausmann liest Liebes Kind

Samstag, 3. Oktober, 21.30 Uhr: Stuttgart Burlesque Festival – GRAND GALA

Montag, 12. Oktober, 20 Uhr: Musical Deluxe – We Love Musicals

Mittwoch, 14. Oktober, 20 Uhr: Stuttgarter Kriminächte: Klaus Peter Wolf liest Rupert Undercover.

Dienstag, 17. November, 20 Uhr: Reizend! (35 Jahre Wommy) Highlights und Lieblingslieder aus dreieinhalb Jahrzehnten „Frl. Wommy Wonder“

Dienstag, 24. November, 20 Uhr: Mr. BOND – Die Hoffnung stirbt zuletzt (Zeitlose Hits aus über 50 Jahren Bond)
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Markus


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Das Friedrichsbau-Varieté hat heute seine Wintershow "Wings" abgesagt. Stattdessen soll ein Show-Format präsentiert werden, mit dem man flexibler und kurzfristiger auf die aktuellen Gegebenheiten reagieren kann: „POP UP! Die Stuttgart-Varieté-Show“ vereint das künstlerische Potenzial von Akrobaten, Komikern, Magiern und Gesangstalenten aus der Landeshauptstadt und der Region.

"Die Corona-Pandemie ist für die Kulturinstitutionen und die Künstler eine existenziell bedrohende Katastrophe", schreibt das Theater. Deshalb möchte Varieté-Chef Timo Steinhauer ein Zeichen setzen. In den Zeiten von Abstand will er mit den Artisten aus der Region Stuttgart noch näher zusammenrücken und ihnen sinnbildlich die Hand reichen. „Das Konzept der Pop-up Show ist sehr einfach“, sagt er. „Wir spielen, wenn es die Verordnungen zulassen und die Nachfrage des Publikums da ist.“ Deshalb hofft er auf ein großes Interesse der Menschen aus Stuttgart und dem Umland. „Mit jeder gekauften Karte unterstützt man sowohl die Künstler, die in dieser vielseitigen Show zu sehen sein werden, als auch unsere gemeinnützige Traditionsbühne.“ Der Fokus der Show liege, genau wie es für „WINGS“ geplant war, auf der Vielseitigkeit des Programmes. Zu sehen sein werden Akrobatik, Gesang, Magie und Comedy.

Damit das Publikum sich im Varieté sicher fühlt, hat das Haus ein konsequentes Hygienekonzept erarbeitet. Im Varieté gilt eine generelle Maskenpflicht, und es wird streng darauf geachtet, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. Außerdem sorgt die Belüftungsanlage permanent für 100% Frischluftzufuhr.

Bereits für „Wings“ erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit.
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Stefan


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Das Mühlacker Tagblatt hat mit Friedrichsbau-Geschäftsführer Timo Steinhauer zur aktuellen Situation gesprochen. Er habe den zweiten Lockdown kommen sehen. Sauer ist er weniger auf die Politik, als vielmehr auf die Menschen, die sich bislang nicht an die Corona-Massnahmen gehalten haben: "Dadurch werden Einrichtungen, die das Leben lebenswert machen ernsthaft gefährdet. In einer Solidaritätsgemeinschaft sollte das nicht passieren." Er appelliert, sich an die Massnahmen zu halten. Der erneute Lockdown tut Steinhauer für die Künstler leid, die nun keine Gage erhalten. Für die Mitarbeiter sei die Situation besonders schwer. Man kämpfe um jeden Gast.

Der Geschäftsführer steht hinter den Entscheidungen der Politik. Hingegen bemängelt er die zugesagten Überbrückungshilfen: "Man hat uns eine frühe und rasche Hilfe zugesagt, die bisher nur vereinzelt bis gar nicht angekommen ist." Auch bei der mittlerweile angekündigten Finanzspritze in Höhe von 75% der Fixkosten gebe es Probleme. Steinhauers Wunsch lautet: "Wir wollen keinen Gewinn erzielen, wir wollen einfach überleben."

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Nach dem Circus ist vor dem Circus.
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Markus


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Das Friedrichsbau-Varieté Stuttgart hat nun bekannt gegeben, bis Ende Februar 2021 keine Eigenproduktion zu zeigen. "Aktuell erhalten wir von der Politik neue Nachrichten im Zwei-Wochen-Rhythmus. Doch um eine Eigenproduktion starten zu können, brauchen wir einen größeren Vorlauf. Wir halten es für extrem wichtig, auf die Infektionszahlen zu reagieren, schließlich ist die Gesundheit unser höchstes Gut. Dauerhaft in den Startlöchern zu stehen und Woche um Woche auf eine Wiedereröffnung zu hoffen, verschlingt Unsummen an Geld und Ressourcen. Geld, das wir nicht haben. Die kurzfristigen Entscheidungen sind nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine emotionale Belastung für das Varieté-Team, welches das Haus voller Herzblut betreibt. Mein oberstes Ziel ist, dass wir unsere traditionsreiche Institution sicher durch die Winterzeit bringen. Wir werden erst wieder starten können, wenn sich unsere Besucher wieder ins Theater trauen, doch nach den positiven Nachrichten über Impfstoffe sehen wir optimistisch in die Zukunft. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, ein Datum für einen Neustart festzulegen“, erklärt Direktor Timo Steinhauer.

Wenn von der Politik ein positives Signal kommt und Spielstätten wieder einen geregelten Betrieb aufnehmen dürfen, werden ab Februar wieder einzelne Gastspiele im Varieté zu sehen sein. Den Regelbetrieb aufnehmen möchte Timo Steinhauer dann einen Monat später: „Wir glauben an das Konzept von „POP UP!“, welches wir uns überlegt haben, um besser auf die Pandemie reagieren zu können und wollen weiterhin daran festhalten, indem wir Künstler aus Stuttgart und der Region unterstützen und eine Bühne bieten. Ab März werden wir dann, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit, eine neue Show auf die Beine stellen, deren Konzept wir schon für den letzten Sommer in unserem Zauberhut hatten. Diese werden wir dann mit Stuttgarter Talenten auf unserer Bühne inszenieren.“

„Splish Splash“ sei das ideale Gesamtkonzept für einen Neustart. Bevor es jedoch soweit sein kann, richtet Timo Steinhauer noch einen Appell an die Besucher: „Das für das Varieté sehr wichtige Weihnachtsgeschäft ist coronabedingt ins Wasser gefallen. Aufgrund der Unsicherheit verlaufen die Ticketverkäufe nur sehr schleppend. Wir hoffen, dass wir nun doch noch ein paar Tickets verkaufen können und unsere Kunden ihren Liebsten mit Eintrittskarten für 'Splish Splash' eine Freude machen. Sie unterstützen mit einem Kauf nicht nur das Varieté, sondern vor allem die Künstler, die im letzten Jahr keine Einnahmen erzielt haben.“
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Markus


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Nach monatelangem Ausharren im Lockdown sind die Stuttgarter Theater am Donnerstag zumindest symbolisch in die Luft gegangen. Ein Flugzeug mit einem Banner und der Aufschrift "Stuttgarts Theater sind bereit!" kreiste am Donnerstag über der Landeshauptstadt, um an die Theater, Künstlerinnen und Künstler aller Sparten zu erinnern. Handel und Kirchen seien geöffnet, auch die Fußball-Bundesliga dürfe seit Monaten ihren Geschäften nachgehen, während die Theater und mit ihnen die Veranstaltungsbranche geschlossen blieben, kritisierte die Solidargemeinschaft Stuttgarter Theater in einem Schreiben zur Aktion. "Dabei sprechen die Zahlen für sie." Studien belegten, dass die Ansteckungsgefahr in Theater- und Opernhäusern sehr niedrig sei. Die Theater forderten keine Öffnung gegen den wissenschaftlichen Sachverstand, es müsse aber die Verhältnismäßigkeit im Blick behalten werden. Der Solidargemeinschaft gehört auch das Friedrichsbau-Varieté an.

Bericht in der "Zeit"

Videobeitrag Regio-TV
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Markus


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Das Friedrichsbau-Varieté Stuttgart möchte am Freitag, 17. September, mit der großen Show „Magic Maniacs“ in die neue Spielsaison starten. Zuvor werden im Sommer bereits einzelne ausgewählte Gastspiele präsentiert:

- „LA NUIT DE PARIS“, französischer Konzertabend mit Evi Niessner, Open-Air im Innenhof des Alten Schlosses, am Donnerstag, 8. Juli, um 20 Uhr
- „Musical Deluxe – Die Gala der Musicalstars“, am Sonntag, 29. August, um 20 Uhr
- „Quatsch mit 3 – Volume 3“ am Montag, 30. August, um 20 Uhr
- „POPCORN – Die Absolventenshow der Berliner Artistenschule“ am Dienstag, 31. August, um 20 Uhr
- „Dui do on de Sell – Das Zauberwort heißt Bitte“ am Mittwoch, 1. September, um 20 Uhr

Im Juli und August ist der Kartenverkauf telefonisch und persönlich noch zu den eingeschränkten Zeiten montags bis donnerstags von 11 bis 14 Uhr Uhr geöffnet. Diese Veranstaltungen finden auch im Rahmen des Stuttgarter Theatersommers 21 der Solidargemeinschaft Stuttgarter Theater statt.

Die von der Landesregierung beschlossenen Öffnungsmöglichkeiten lassen Varieté-Direktor Timo Steinhauer aufatmen, denn die vergangenen Monate waren für das traditionelle Haus alles andere als leicht. Als Privattheater lebt es zum größten Teil durch die Einnahmen der Kartenverkäufe. Steinhauer lobt die Politik: „Mit der Soforthilfe des Landes Baden-Württembergs wurde zunächst schnell gehandelt. Im vergangenen Sommer waren die Hilfen der Bundesregierung dann aber zunächst noch sehr zögerlich. Hier wäre es ohne den Nothilfefonds der Stadt Stuttgart für uns sehr eng geworden. Aber der Gemeinderat und die Kulturverwaltung haben hier fantastisch reagiert!“ Durch die mit der erneuten Schließungsanordnung verbundene November- und Dezemberhilfe und die anschließende Überbrückungshilfe 3 sowie durch Unterstützung einzelner Sponsoren, konnte das Varieté die lange Schließzeit überstehen. „In dieser Zeit hat die Bundesregierung die Theater nicht im Stich gelassen. Das muss auch einfach mal gesagt werden“.

Nun hoffen er und das Varieté-Team, dass die Gäste schnell wieder in das Theater auf dem Pragsattel zurückkehren. Während der siebenmonatigen Schließung wurde an neuen Programmen gearbeitet und wurden bestehende Hygienekonzepte weiterentwickelt.
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Neues rund ums Friedrichsbau Variete Stuttgart
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