VfB Bad Mergentheim 1910 e.V. - Bericht Jahreshauptversammlung

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Bericht Jahreshauptversammlung

VfB Bad Mergentheim: Verein zieht bei der Jahreshauptversammlung eine gemischte Bilanz/ Jürgen Böhrer führt seit 30 Jahren die Tischtennisabteilung

„Alles in allem können wir auf ein gutes Jahr zurückschauen“

Wir haben ein positives Feedback für das Helmut-Tiefenbacher-Gedächtnisturnier bekommen“, bilanzierte Präsident Hans-Jürgen Preis anlässlich der Jahrhauptversammlung des VfB Bad Mergentheim. Zugleich merkte er jedoch an, dass ebensolche Jugendturniere ohne Spenden oder Einnahmen aus einer Tombola finanziell eine Null-auf-Null-Geschichte seien. „Ich hoffe, dass sich hier in den nächsten Jahren eine Besserung vollzieht, damit wir auch weiterhin Turniere für die Jugend austragen können.“ Ferner berichtete er von Umbaumaßnahmen im Sportheim, die insbesondere auf die Verbesserung und Modernisierung der Technik und Multimediaeinrichtungen abzielten. „Einsätze hatte der Verein außerhalb des Spielfeldes beim Stadtfest, dem Sommerfest der Stadtwerke sowie beim Kurparkfest, das unter außergewöhnlichen Bedingungen stattgefunden hat“, so der Präsident. Man habe von Seiten der Kurverwaltung ein Lob für die Anstrengungen mit Blick auf die thematische Umsetzung erhalten. Leider sei der Tag des Sports, der im Rahmen der Heimattage stattfand, sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Ferner verwies er auf das gelungene Flüchtlingsturnier, das in Kooperation mit Würth Industrie Service stattgefunden habe und in diesem Jahr eine Neuauflage erfahren werde.

„Alles in allem können wir auf ein gutes Jahr zurückschauen“, obgleich die Umstrukturierungen innerhalb des Vereins einen großen Kraftakt dargestellt hätten. Hans-Jürgen Preis betonte noch einmal, dass die Restrukturierung des Vereins notwendig gewesen sei, damit der „VfB zukunftssicher arbeiten kann“. Denn man schaffe es nicht mehr, den Verein ausschließlich mit den Mitgliedsbeiträgen am Leben zu halten.

„Noch nie hat der Verein so viele Spenden erhalten wie im vergangenen Jahr“, so der Finanzvorstand Alexander Mohr. Dies sei vor allem den Akquisetätigkeiten des Präsidenten zu verdanken. Aber er mahnte zugleich: „Der Verein kann sich nicht darauf verlassen, Einnahmen durch Eintrittsgelder, Bewirtung sowie Spenden in außergewöhnlicher Höhe zu generieren“. Durch Bewirtungseinsätze wie etwa beim Kurparkfest oder der Ausrichtung von Turnieren hätte der Verein das zurückliegende Jahr mit Gewinn abschließen können, jedoch habe es einen Posten in der Bilanz gegeben, der gravierende Auswirkungen auf die monetäre Situation des Vereins hatte. So erhielt der VfB einer Nachzahlungsforderung von Seiten der Stadt in Höhe von fast 8000 Euro. Diese beinhaltet sowohl Benutzungsgebühren wie auch Sportheimnebenkosten. „Dem Verein ist es gelungen, bereits 5500 Euro davon zurückzuzahlen“, sagte Alexander Mohr. In diesem Zusammenhang verdeutlichte er jedoch auch eine Grundproblematik, die sich weiterhin negativ auf die finanzielle Situation des Vereins auswirken werde, und zwar die Nebenkosten des Sportheims, die jährlich bei rund 2500 Euro lägen und die Nutzungsgebühren für das Deutschorden-Stadion in Höhe von 2000 Euro. „Dazu kommen in naher Zukunft noch weitere Kosten, wie für die Dachsanierung, die Instandsetzung der Außenanlagen oder für eine neue Kühleinheit im Thekenbereich“, so der Finanzvorstand. Dennoch sei man bemüht, durch zusätzliche Einsätze außerhalb des Rasens den Verein finanziell voranzubringen.

„Die Spielgemeinschaft wächst zusammen“, berichtete Sabine Rauscher, die Abteilungsleiterin der Frauen. Ohne Trainer Thorsten Beck hätte es wohl in der SGM Bad Mergentheim/Markelsheim/Weikersheim des Öfteren mal geknallt. Sportlich stehe die Mannschaft gut da, bekräftigte Thorsten Beck. „Im aktuellen Spieljahr mussten wir nur eine Niederlage hinnehmen und wir stehen im Pokalfinale als jüngste Mannschaft im Teilnehmerfeld“. Auch zeigte er Verständnis dafür, dass es für den VfB, der ehemals Verbandsliga gespielt habe, traurig sei, nun in einer Dreierkonstellation auflaufen zu müssen.

Insgesamt habe man das Mindestziel beider Mannschaften erreicht, so die Bilanz für die Saison 2015/16 von Christian Haug für die aktiven Mannschaften. „In die aktuelle Saison starteten wir mit dem neuen Spielertrainer Sascha Limbrunner“, so der Abteilungsleiter. Allerdings habe man den Weggang einiger Stammspieler verkraften müssen und war sich einer schwierigen Ausgangslage bewusst. „Wir haben dementsprechend unsere Ziele neu definiert“. Positiv sei jedoch, dass man trotz personeller Verluste sowohl mit der ersten Mannschaft als auch der Reserve an den Start gehen konnte. Spielerisch sei die Hinrunde wenig zufriedenstellend verlaufen, so Christian Haug weiter, „jedoch sind wir bemüht, in der Rückrunde den Gegentrend einzuleiten.“

Positiveres hatte der Abteilungsleiter der „Alten Herren“, Johannes Mohr, zu vermelden. Er zeigte sich stolz ob der hohen und konstanten Trainingsbeteiligung der sich auf 36 Spieler verdoppelten Mannschaft. „24 Leute sind jede Woche beim Training, die spielen wollen“, bekräftige er. „Wenn mal nur 18 Herren auftauchen, müssen wir da schon von einem Spielermangel sprechen.“ Zudem sei er stolz darauf, wie viele unterschiedliche Nationalitäten vereint miteinander spielen: „Wir sind eine wirkliche Multikultimannschaft.“

„140 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 16 Jahren gehören aktuell der Jugendabteilung des VfB an“, berichtete Ralf Klein. Zu seinem Bedauern habe man die B-Jugend mangels Spieler im März vom Spielbetrieb abmelden müssen. „Die verbleibenden Spieler können für die restliche Saison als Gäste bei anderen Vereinen spielen“. Für die Mannschaften der C-,D-,E- und F-Jugend vermeldete er aktuell positive Saisonverläufe. Regen Zuspruch habe auch die Mannschaft der Bambinis unter der Leitung von Martina Schwab.

Die Tischtennisabteilung durchlebte einige Höhen und Tiefen im vergangenen Jahr. Dies machte Abteilungsleiter Jürgen Böhrer in seinem Bericht deutlich. Der Abgang der Zwillinge Justin und Jordan Rudolf zu Beginn der Rückrunde, die erst zum Saisonauftakt nach Mergentheim gewechselt hatten, habe für einige Verwirrungen gesorgt, so der Abteilungsleiter. Spielerisch seien die Erste, Zweite und Dritte aktuell auf einem guten Weg.

Eine Seniorenmannschaft habe man bedauerlicherweise für die aktuelle Runde nicht melden können. Umso erfreulicher seien die Leistungen in den Jugendabteilungen. „Mit Uwe Pattschull als Jugendleiter und Trainer hat sich ein engagierter sowie kompetenter Mann bereit erklärt, diesen Job zu machen“, betonte Jürgen Böhrer. Und so habe man auch schon ansehnliche Erfolge zu vermelden. Sein Bericht endete, wie alljährlich, mit dem Appell die Tischtennisabteilung als Zuschauer zu unterstützen. „Vielleicht kommt es dieses Jahr mal an“.  

Im Verlauf der Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand durch die Mitglieder entlastet.

Bei den anschließenden Wahlen stand das Amt des Präsidenten turnusmäßig nicht zur Disposition. Für das seit zwei Jahren unbesetzte Amt des Vizepräsidenten wurde Alexander Mohr gewählt. Seine damit vakante Position des Finanzvorstandes nimmt Tilo Conrad ein. Nach vier Jahren als Schriftführerin stand Sabine Rudolph für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Als ihre Nachfolgerin wurde Katja Hesslinger gewählt.

Die Kassenprüfer Jörg Lehmann und Steffen Hoffmann sowie der sportliche Leiter Witalij Wassemüller wurden in ihren Ämtern wiedergewählt. Ebenso wurden die Beiratsmitglieder Werner Schindler, Martina Schwab, Wolfgang Herz, Dieter Glass, Valerie Barbu, Marco Höfer, Rade Blagojevic und Jörg Lehmann für ein weiteres Jahr gewählt. Christian Haug (Herren), Sabine Rauscher (Frauen), Ralf Klein (Jugend), Johannes Mohr
(Alte Herren) und Jürgen Böhrer (Tischtennis) wurden als Abteilungsleiter bestätigt.

Der VfB dankte in diesem Zusammenhang Jürgen Böhrer für seine nunmehr 30 Jahre währende Amtszeit und seinen unermüdlichen Einsatz für die Tischtennisabteilung.

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